projekt: | | haus goldnagl in zusammenarbeit mit michael kaser |
| ort: | | 1140 wien |
bebaute fläche: (zubau) | | 22m2 |
nettonutzfläche: (zubau) | | 42m2 |
umbauter raum: (zubau) | | 157m3 |
| planungsbeginn: | | juli 2006 |
| bauzeit: | | 4 monate |
| fertigstellung: | | januar 2006 |
| fotos: | | peter jakadofsky |
das ende des 19. jahrhunderts erbaute objekt wurde von einer familie mit vier kleinen kindern als neues eigenheim für die zu klein gewordene wohnung angekauft. aber auch im „neuen“ haus konnte das geforderte raumprogramm nicht zur gänze untergebracht werden. nach einer ersten evaluierungsphase hat der bauherr einem gartenseitigen zubau den vorzug gegenüber einem dachgeschoßausbau gegeben.
das grundstück ist nord-süd orientiert, wobei der garten im norden liegt. der zubau ist zweigeschoßig und schwebt scheinbar über dem garten, da er sich am niveau des bestehenden erdgeschoßes (ca. 1,75m über gartenniveau) orientiert. die funktionen essen im erdgeschoß, bzw. schlafen und elternbad sind im obergeschoß in den „neubautrakt“ ausgelagert worden.
dieser neue trakt ist in einer vorfabrizierten holzriegelkonstruktion in 2 tagen (rohbau, ohne lärchenholzfassade und innenausbau) errichtet worden. die geräumige terrasse wird teilweise vom darüberliegenden elternschlafzimmer überdacht und orientiert sich nach westen. mit einer breiten „wohntreppe“ wird der garten möglichst komfortabel und niederschwellig erschlossen.